Wirkungen

Die Heilwirkungen des Bärlauchs sind sehr lange Zeit bekannt. Esr ist eine der beliebtesten Pflanzen der Volksmedizin. Die Wirkungen des Bärlauchs unterschieden sich aber ein bisschen von den Wirkungen des Knoblauchs, dies ist durch andere Inhaltsstoffe gegeben. Der Bärlauch enthält ebenso wie die anderen Arten des Knoblauchs (Allium) Öle mit Schwefelverbindungen. Diese Öle wirken auf den menschlichen Körper in vielen Richtungen. Ein wichtiger wirkungsvoller Stoff, den der Bärlauch versteckt, ist Allicin. Interessant ist, dass nur die nichtbeschädigten Blätter des Bärlauchs Alliin enthalten. Erst bei der Beschädigung der Pflanzenzellen ändert sich dieser Stoff (spaltet sich enzymatisch) in ein antibakterielles Allicin, den Träger des charakteristischen und unvergesslichen Duftes. Die Pflanzenzellen beschädigen sich selbstverständlich beim Kauen selbst während des Essens, aber für die Bewahrung dieses Öls empfiehlt sich gerade dank dieser Änderung die Bärlauchblätter zu mixen oder fein zu hacken. Allicin hilft bei Grippe, Erkältung, bei Respirationsbeschwerden, Anginen, Durchfällen, es mildert Tuberkulose, kämpft mit Staphylokokken und Streptokokken, tötet Urtiere von Trichomonas. Mehr über Allicin (auch Alicin) in Wikipedia.

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Der Bärlauch ist ein natürliches Antibiotikum, Antioxidans und eine Quelle des Vitamins C (100 g Bärlauch enthalten um die 150 mg Vitamin C). Eine Erwähnung verdient auch der interessante Eisengehalt. Der Bärlauch enthält weiterhin die Vitamine – A, B1, B2 und auch Glykosid und Bitterstoffe.

Wir können den Bärlauch präventiv nutzen, er wird bei Frühlingsreinigungskuren empfohlen.

Man soll sich vor dem Bärlauch in Acht geben, wenn man auf Allicin allergisch ist, wenn man einen schwächeren Magen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse hat.

Allzu viel ist ungesund – nutzen wir ihn also in Maßen. In kleineren Dosierungen kann der Bärlauch das ganze Jahr über genutzt werden.

Der Bärlauch hilft:

  • bei Erkältungen
  • bei Erkrankungen der oberen Atemwege
  • bei Mykosen
  • bei hohem Blutdruck
  • gegen Arteriosklerose
  • gegen Blähungen, Verstopfungen
  • gegen Darmparasiten
  • gegen Schwindel, Angst und Schlaflosigkeit
  • vor dem Auftreten von Blutgerinnseln
  • vor dem Beginn einer Krebswucherung

Heilwirkungen von Bärlauch:

  • natürliches Antibiotikum
  • Antioxidans
  • antibakteriell
  • keimtötend
  • fungizid
  • stärkt das Immunsystem
  • stimuliert die Produktion von weißen Blutkörperchen
  • wirkt abführend und harntreibend, womit er die Nieren und die Harnblase reinigt
  • hat einen positiven Einfluss auf die Herztätigkeit und unterstützt den Appetit
  • reinigt den Körper und die Leber von schädlichen Stoffen
  • hilft bei rheumatischen Schmerzen

Bärlauch hat eine riesige Lebenskraft, die Sie auf die Füße stellt.

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Man soll sich vor dem Bärlauch in Acht geben, wenn man auf Allicin allergisch ist, wenn man einen schwächeren Magen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse hat.

Allzu viel ist ungesund – nutzen wir ihn also in Maßen.

Weitere Informationen über Bärlauch: